Erdbeeren – rote Küsse

Erdbeeren, Glas

Jetzt geht sie los, die Erntezeit. Die ersten Erfolge nach den Kräutern sind die Erdbeeren. Die weißen Blüten an den Pflanzen haben sich erst in grüne, dann in hellrote Früchtchen und innerhalb weniger Tage in erdbeerrote Bonbons verwandelt. Wir essen die ersten Beeren direkt im Garten – ungewaschen und manchmal mit ein wenig Sand. Der gehört zum echtne süßen Geschmack dazu. Gedanken an Kindheit, Wärme und einen langen Sommer fluten mein Gehirn. Ich bin wieder acht Jahre – alles ist möglich. Ich könnte ewig im Gärtchen stehen und mir eine Erinnerung nach der anderen pflücken.

Wir haben keine besonderen Beeren. Keine schwarzen, keine gelben, keine Hängeerdbeeren und keine Erdbeeren, die nach Apfel schmecken. Ich nehme Ableger der alten Pflanzen oder kaufe im Pflanzenmarkt Standardsorten zu.


Wir verarbeiten die Beeren nicht großartig, meist werden sie nur gewaschen und mit Zucker (jawohl!) verspeist. Dann gibt es noch reine Smoothies und einfache Obsttorten mit einem gebutterten Boden, Erdbeeren und Tortenguss. Da bin ich konservativ.
Am Anfang gibt es Streit um jede Beere (wobei ich zugeben muss, dass ich die erste immer allein esse und das Gefühl geniesse), dann muss ich die Kinder an das Ernten erinnern und ab Juli freuen sich die Vögel und anderes Getier. Wir wenden uns neuem Obst und Gemüse zu und so fällt für alle etwas ab.

Erdbeeren mit Zucker
sogar mit weißem Zucker

       

 

Neja

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