Zwischenzeit – die besten Kalender für die Großfamilie

weiße Kerze Zahl zwei

Ich liebe diese Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Die ganze Familie ist zu Hause, es liegen keine wichtigen Termine an und man hat Zeit. Zeit zum Reden, Zeit zum Schweigen, zum Reflektieren und zum Planen. Woran erinnern wir uns überhaupt nicht in unserem schnellebigen Alltag? Hier holen wir gern unsere Fotoalben (ja, ich bin altmodisch und mache noch welche) und den alten Kalender heraus und blättern uns durch die vergangenen Monate. Dabei kommen schon neue Ideen auf und wir beschließen, bestimmte Orte meist noch mal zu besuchen oder schöne Sachen zu wiederholen. Was war gut im Jahr und was waren  die blöden Momente? Hierfür habe ich ein Zitatebuch für jedes der Kinder. Ich kritzele die Sprüche oder Gedanken der drei irgendwo hin und tippe sie dann bei Zeit ordentlich ab. Um den Jahreswechsel herum lesen wir alles noch mal und amüsieren uns.

jedenfalls ist es eine schöne ruhige Zeit, in der wir ganz beieinander sind. Wir machen (manchmal unrealistische) Pläne, was wir im nächsten Jahr unternehmen wollen. Manche Eventgutscheine (Konzerte, Lesungen) lagen auch schon unterm Weihnachtsbaum. Jetzt kommen meine Kalender zum Einsatz, welche ich für die verschiedenen Zwecke besorgt habe. Wir unterscheiden zwischen Gebrauchskalendern und Schmuckkalendern. Kernstück ist unser großer Familienkalender, welche ich seit Jahren zufrieden benutze. Er ist toll layoutet (muss er auch, denn ich schaue täglich mehrfach drauf), hat dickes Papier und wirklich viel Platz.

großer Kalender bunt
Das ist der Gute.

Hier kennzeichnen wir erstmal alle Ferien – ist ja auch das Wichtigste. Dann werden schon feststehende Termine wie Urlaub der Eltern, Wochenendreisen, Klassenfahrten, Konzerte usw. eingetragen. Auch regelmäßige Nachmittagsaktivitäten kommen mit einem Kürzel rein. In der letzen Spalte werden wichtige Geburtstage und Müllabfuhrtermine vermerkt. Im Laufe der Zeit kommen aktuelle Daten wie Arzttermine, Verabredungen aber auch unregelmäßige Haushaltspflichten hinzu. So vermeidet man das nervige: „Aber ich war beim letzten Mal dran.“. Im Kalender unterschreiben die Kinder auch für ihr Taschengeld.

Dann habe ich noch meinen Arbeitskalender, wo vor allem berufliche Termine übertragen werden. Wichtige, auch die Kinder betreffende Termine (wie zum Beispiel ein Meeting bis in den Abend), werden in den großen Kalender übertragen. Ich liebäugele noch mit einem Bullet Journal für meine 1000 Ideen und zur Blogplanung, um endlich den Zettelkram zu beenden. Ich schwanke zwischen  dem und  dem, wobei mir das letzte fast ein bisschen zu verspielt ist.

Das ganze Planen und Übertragen fordert Kraft in Form von Plätzchen, Wein und Schlaf. Aber wenn wir jetzt grade eins haben- ist es Zeit.

Den Stift bereit hält Neja

Weihnachtsgebäck

 

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